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Stellungnahme zur aktuellen IV-Debatte
Stellungnahme zur aktuellen IV-Debatte: Stigmatisierung stoppen!

Der Verein Autismus Kunterbunt zeigt sich tief besorgt über die jüngsten Äusserungen der SVP im Rahmen der IV-Vernehmlassung,
über die unter anderem im „Blick“ berichtet wurde (Link unten). In der Berichterstattung wird Autismus fälschlicherweise als direkte Folge von Verwandtenehen dargestellt.

Dazu halten wir unmissverständlich fest:
   Wissenschaftliche Korrektur: Die Behauptung, Autismus sei primär ein Resultat von Inzucht, ist medizinisch unhaltbar. Autismus ist eine komplexe neurobiologische Veranlagung. Solche Falschinformationen schaden dem Verständnis für betroffene Familien massiv.

   Gefährliche Stigmatisierung: Menschen mit Autismus als „importiertes Problem“ oder Folge „falscher Migration“ darzustellen, widerspricht dem Diskriminierungsverbot unserer Bundesverfassung ( Art. 8 ).

   Schutz der Versorgung: Wir verurteilen den Versuch, notwendige Frühinterventionen für autistische Kinder durch populistische Narrative infrage zu stellen. Jedes Kind in der Schweiz hat ein Recht auf angemessene Unterstützung.

Als Verein setzen wir uns für eine sachliche Politik ein, die auf Fakten basiert und die Würde aller Menschen achtet. Wir fordern eine Rückkehr zu einer respektvollen Debatte ohne die Instrumentalisierung von Behinderungen.

Der Vorstand von Autismus Kunterbunt


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